Deutsche Kurzbahn-Meisterschaften: Bronze für Michael Schäffner über 200 m Schmetterling

Schwimmen

Bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Berlin zeigte der 18-jährige Schwimmer vom SC DHfK, eigentlich ein Sprintspezialist, dass auch über die Mitteldistanzen mit ihm zu rechnen ist.

Schwamm bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften auf Platz 3 über 200-Meter-Schmetterling: Michael Schäffner. (Foto: SC DHfK)

Berlin. Gleich vier Schwimmer vom Leipziger (Noch-)Bundesstützpunkt standen am Donnerstag zum Auftakt der deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Berlin im Finale über 200 Meter Schmetterling. Am Ende sprangen für das Quartett von Trainer Frank Embacher die Plätze zwei, drei, vier und acht heraus. Die Medaillen sicherten sich David Thomasberger (SSG) und Michael Schäffner (SC DHfK), dagegen schrammte der Vorlauf-Dritte Thomas Rohmberger (SV Zwickau) knapp am Podest vorbei.

Favorit Thomasberger bestimmte das Rennen 175 m lang – der ehemalige Hallenser hatte noch an der letzten Wende einen recht deutlichen Vorsprung. Doch schon bei Abstoß und Tauchphase bekam der neben ihm schwimmende Alexander Kunert aus Gelnhausen die „zweite Luft“. Die beiden 22-Jährigen lieferten sich nun ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen.

Der zwei Meter große David Thomasberger versuchte beim Zielanschlag seinen leichten Rückstand über seine Armlänge noch wettzumachen – doch am Ende fehlten sieben Hundertstel zur erfolgreichen Titelverteidigung. In 1:53,02 Minuten steigerte er seine Bestzeit aber um fast 1,5 Sekunden und war eine Sekunde schneller als Langbahn-Meister Ramon Klenz bei der parallel stattfindenden WM in China. Dort hätte der Leipziger mit seiner Zeit einen respektablen zehnten Platz belegt.

Sprintspezialist Michael Schäffner (18) zeigte, dass auch auf Mitteldistanzen mit ihm zu rechnen ist. Er verbesserte sich am Donnerstag um mehr als drei Sekunden (01:56,20 min). (Frank Schober, LVZ vom 14.12.2018)